The PLAZA Incident (German)

Der Vorfall im Plaza Hotel ereignete sich, als ich dort als F&B-Manager arbeitete. Eine nicht so  schwierige Arbeit, ich erledigte meine Arbeit in wenigen Stunden.

Eines Morgens wurde ich von der Hauptkasse angerufen! Ob ich bei einem dringenden Problem helfen konnte. Ich eilte in die Halle und sah einen kleinen Japaner der über dem Kassen-tresen hing und mit den Füßen in die Luft strampelte. Seine Krawatte hatte sich in der Geldschublade einer geschlossenen Kasse verfangen. Der Kassierer war außer Sichtweite, die andere Kassierer warin in Panik.

Als das Gesicht des japanischen Gastes rot und blau anlief, musste ich schnell handeln. Ich rief nach einer Schere und schnitt die japanische Seidenkrawatte durch. Der Mann fiel zu Boden und rang nach Luft. Ich wies jemanden an, ein Glass Wasser zu holen.

Jeden Morgen herrscht Gedränge an der Kasse, Geschäftsleute eilen zum Flughafen oder zu ihren Meetings.

Herr Karma, der kleine Japaner, war Mitglied einer Reisegruppe, die ihre Europareise in Hamburg begann und beendeten. Da ihre Hotelrechnung vom Reisebüro bezahlt wurde, zahlten sie nur Extras wie die Minibar. Nun versuchte Herr Karma, 8,75 Deutsche Mark mit all seinen übrig gebliebenen Währungen von der Europareise zu bezahlen: 1 Gulden, 50 Centimes, 3 Schweizer Franken, 2 Schilling, 1,50 Pfund und einige andere ausländische Valuta.

Helmut, der an der Kasse arbeitete und die lange Schlange ungeduldiger Geschäftsleute sah, hatte keine Zeit, alle Fremdwährungen von Herrn Karma um zu rechnen und bat ihn daher um seine Kreditkarte. 

Herr Karma weigerte und bestand darauf, mit seinem gesamten ausländischen Valuta zu bezahlen. Helmut wurde wütend und sagte: „Ich nehme kein Bargeld an.“ Doch der kleine Japaner blieb hartnäckig. Helmut öffnete seine Kassenschublade, um ihm zu zeigen, was er meinte.

Karma, neugierig, bog über den Tresen, und seine Krawatte fiel in die Kassenschublade. Helmut schloss die Schublade, rief etwas über Hara-Kiri und rannte zur Kantine.

Ich war nicht einmal für die Kasse/Checkout zuständig, aber die Rezeption war auch total in Panik.

Für den Check-out war der Rezeptionsleiter zuständig, Aber der schlief noch in seiner Suite im 26. Stock. Also bat ich jemand anderen Helmuts Kasse zu übernehmen, und wandte mich Herrn Karma zu. Er saß mit einer Flasche in der Hand auf den Stufen.

Unglücklicherweise hatte ihm das Personal Whisky statt Wasser gegeben. Herr Karma machte daher keine Mühe, sich zu beschweren, fand 10 DM für die Minibar in seiner Tasche und war vergnügt betrunken. Ich tauschte den Whisky gegen Wasser, brachte Herrn Karma zu seinen wartenden Reisebegleitern und bezahlte die Minibar-Rechnung beim Check-out.

Dann ging ich in die Kantine, beruhigte Helmut der Kassierer und sagte ihn, er solle wieder an die Arbeit gehen. Wie durch ein Wunder erwähnte niemand den Vorfall.

Die japanischen Gäste in der Lobby hielten mich für einen verantwortlichen Manager und bedankten sich bei mir für meine Rettungs Aktion.

Durch den Vorfall wurde ich bei den anderen Hotelangestellten noch beliebter und hatte noch mehr Bewegungsfreiheit im gesamten Hotel. Ich bekam den Schlüssel zum 100.000 Dollar teuren Steinway-Flügel in der Lobbybar und durfte darauf spielen.

Auf dem Dach des Hotels gab es einen Nachtclub, und der Barkeeper bat mir abends als sein Assistent zu arbeiten. Extra Moneten, konnte ich gut gebrauchen

In der Bar traf ich die berühmten Stars des Hamburger SV wieder. Ich kannte sie aus meine Sporthotel Zeit. Die Fussballer trafen sich regelmäßig mit Callgirls, die das Hotel besuchten. Der Manager des Fussball Clubs war mein Freund und so wusste ich wenn er auf Abendkontrole bei den Spieler ging. Ich wiederum schickte die Jungs schnell nach Hause.

Weitere “Abenteuer” im Plaza Hotel stehen im blog über Albert Elovic.

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